Für eure Erinnerungen
Eine Kiste, zwei Ansprüche
Bei jedem zweiten Ding sagen wir gleichzeitig: Das ist meins. Heute hören wir endlich auch den Satz danach.
Du bringst die Menschen, Bilder und Erinnerungen mit. Daraus entsteht Schritt für Schritt euer persönlicher Film.
Diesen Film planenDeine Geschichte wartet schon im Planer
01
Die Geschichte
Eine gemeinsame Kiste wird Gegenstand für Gegenstand geöffnet; doppelte Erinnerungen dürfen stimmen, Besitz darf geteilt und eine Entscheidung ausdrücklich vertagt werden.
Beide sagen ‚Das ist meins‘ – manchmal aus guten Gründen. Die Geschwister öffnen eine echte Kiste an einem neutralen Tisch, erzählen je ihre belegbare Verbindung und müssen für den Film keinen harmonischen Abschluss spielen. Auch ‚Wir entscheiden später‘ ist ein ehrliches Ende.
02
Acht Szenen für eure Geschichte
Die geschlossene Kiste
Beide setzen sich gleich weit vom neutralen Behälter entfernt.
- Was du dafür sammelst
- Eine eigene freigegebene Kiste mit ungefährlichen Gegenständen
- So wird der Moment lebendig
- „Die geschlossene Kiste“ beginnt mit dem konkret beschriebenen Bild; vorhandener Originalton bleibt hörbar.
- So könnte es erzählt werden
- „Bevor wir öffnen: Keiner nimmt heute etwas mit, nur weil er schneller danach greift.“
- Was dieser Moment trägt
- Die geschlossene Kiste
Das erste sichere Eigentum
Ein klar zugeordnetes Objekt schafft einen einfachen Anfang.
- Was du dafür sammelst
- Getrennte Erinnerungen beider erwachsener Geschwister
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Das erste sichere Eigentum“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Das gehört wirklich dir. Dein Name steht nicht darauf, aber alle Bilder zeigen es bei dir.“
- Was dieser Moment trägt
- Das erste sichere Eigentum
Der erste doppelte Anspruch
Beide erzählen nacheinander, ohne die Erinnerung zu unterbrechen.
- Was du dafür sammelst
- Eigene Kontextfotos
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Der erste doppelte Anspruch“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Ich dachte, ich hätte es bekommen. Du dachtest, du hättest es nur bei mir gelagert.“
- Was dieser Moment trägt
- Der erste doppelte Anspruch
Zwei echte Geschichten
Getrennte Fotos oder heutige Details stützen beide Verbindungen.
- Was du dafür sammelst
- Eine freiwillige reale Besitz- oder Aufbewahrungsentscheidung
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Zwei echte Geschichten“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Deine Geschichte stimmt. Meine auch. Das macht die Entscheidung schwieriger, aber nicht unsere Erinnerungen falsch.“
- Was dieser Moment trägt
- Zwei echte Geschichten
Was niemand mehr weiß
Ein Objekt bleibt ohne erfundene Herkunft in der Mitte liegen.
- Was du dafür sammelst
- Eine eigene freigegebene Kiste mit ungefährlichen Gegenständen
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Was niemand mehr weiß“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Wir wissen nicht mehr, wem das gehörte. Dann behauptet es heute keiner von uns.“
- Was dieser Moment trägt
- Was niemand mehr weiß
Teilen ohne Zerschneiden
Eine sichere wechselnde Aufbewahrung oder digitale Kopie wird praktisch gezeigt.
- Was du dafür sammelst
- Getrennte Erinnerungen beider erwachsener Geschwister
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Teilen ohne Zerschneiden“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Das Original bleibt bei dir, und ich bekomme eine gute Aufnahme mit dem Fleck auf der Rückseite.“
- Was dieser Moment trägt
- Teilen ohne Zerschneiden
Eine Entscheidung vertagen
Ein umstrittenes Stück geht sichtbar zurück in die Kiste.
- Was du dafür sammelst
- Eigene Kontextfotos
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Eine Entscheidung vertagen“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Darüber entscheiden wir nicht für einen runden Filmschluss. Es darf noch eine Weile uns beiden gehören.“
- Was dieser Moment trägt
- Eine Entscheidung vertagen
Die Kiste schließt anders
Beide beschriften nichts sichtbar, halten aber die getroffene Regel fest.
- Was du dafür sammelst
- Eine freiwillige reale Besitz- oder Aufbewahrungsentscheidung
- So wird der Moment lebendig
- „Die Kiste schließt anders“ bleibt ohne erfundenen Ausblick stehen; die persönliche Widmung kommt von den Beteiligten.
- So könnte es erzählt werden
- „Wir haben nicht alles verteilt. Wir haben endlich verstanden, warum wir beide daran festhalten.“
- Was dieser Moment trägt
- Die Kiste schließt anders
03
Worte, die zu dieser Geschichte passen
Deine Geschichte zu diesem Ding stimmt. Meine auch. Deshalb legen wir es heute wieder in die Mitte, statt für die Kamera einen Gewinner zu bestimmen.
Bevor wir öffnen: Keiner nimmt heute etwas mit, nur weil er schneller danach greift. Das gehört wirklich dir. Dein Name steht nicht darauf, aber alle Bilder zeigen es bei dir. Ich dachte, ich hätte es bekommen. Du dachtest, du hättest es nur bei mir gelagert. Deine Geschichte stimmt. Meine auch. Das macht die Entscheidung schwieriger, aber nicht unsere Erinnerungen falsch. Wir wissen nicht mehr, wem das gehörte. Dann behauptet es heute keiner von uns. Das Original bleibt bei dir, und ich bekomme eine gute Aufnahme mit dem Fleck auf der Rückseite. Darüber entscheiden wir nicht für einen runden Filmschluss. Es darf noch eine Weile uns beiden gehören. Wir haben nicht alles verteilt. Wir haben endlich verstanden, warum wir beide daran festhalten.
04
Ein Stück eurer Geschichte zum Aufbewahren
Dein Geschenk zum Film
Die Erinnerungen aus dem Film werden auch zu einer bleibenden, ausdruckbaren Geschichte. Die gemeinsame Geschichte wird darin persönlich weitererzählt – mit euren Namen, euren Erinnerungen, eigener Widmung und Platz für deine Unterschrift.
Wähle, was du zusammen mit dem Film überreichen möchtest
05
Das bringst du mit
- Eine eigene freigegebene Kiste mit ungefährlichen Gegenständen
- Getrennte Erinnerungen beider erwachsener Geschwister
- Eigene Kontextfotos
- Eine freiwillige reale Besitz- oder Aufbewahrungsentscheidung
- freigegebenes Schlussbild
- eigene oder nachweislich lizenzierte Musik
Damit es wirklich persönlich wird
- Welcher gemeinsame Moment darf auf keinen Fall fehlen?
- Wer möchte mit einem Foto, Clip oder eigenen Worten dabei sein?
- Welche Orte, Dinge oder Rituale gehören unverwechselbar zu euch?
- Was ist privat und soll im Film nicht erscheinen?
- Welche Botschaft soll im wichtigsten Moment zu hören sein?
- Mit welchem Bild möchtest du den Film verschenken?


