Für eure Erinnerungen
Der Beutel, der die ersten Namen brachte
Ein Stoffbeutel sammelt freiwillige kleine Alltagsgaben und macht neue Nachbarschaft persönlich, ohne Türen auszulesen.
Du bringst die Menschen, Bilder und Erinnerungen mit. Daraus entsteht Schritt für Schritt euer persönlicher Film.
Diesen Film planenDeine Geschichte wartet schon im Planer
01
Die Geschichte
Ein eigener Stoffbeutel sammelt freiwillige Namen und kleine Alltagsgaben an einem anonymen Gemeinschaftsort; [NAME] legt am Ende selbst etwas für die nächste Begegnung hinein.
Teebeutel, Wäscheklammer, Apfel, Pflanzensamen oder Busplan ohne Daten machen aus Türen keine Profile. Am Ende bringt [NAME] den Beutel mit einem eigenen Gegenstand weiter.
02
Acht Szenen für eure Geschichte
Der leere Beutel
Ein eigener schlichter Stoffbeutel hängt im hellen anonymen Flur.
- Was du dafür sammelst
- Beutelclip
- So wird der Moment lebendig
- „Der leere Beutel“ beginnt mit dem konkret beschriebenen Bild; vorhandener Originalton bleibt hörbar.
- So könnte es erzählt werden
- „Am Anfang kanntest du hier nur Wege, keine Namen.“
- Was dieser Moment trägt
- Fremdheit
Die erste Begegnung
Eine freiwillige Nachbarin trifft [NAME] an einem neutralen Gemeinschaftsort.
- Was du dafür sammelst
- Begegnungsclip
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Die erste Begegnung“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Ich bin [VORNAME], wenn du meinen Namen im Film verwenden möchtest.“
- Was dieser Moment trägt
- Anklopfen
Die Wäscheklammer
Ein neutraler Alltagsgegenstand kommt mit echter Bedeutung in den Beutel.
- Was du dafür sammelst
- Gegenstand 1
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Die Wäscheklammer“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Diese Klammer ist für den windigen Hof. Mehr Geschichte braucht sie nicht.“
- Was dieser Moment trägt
- Begegnen
Ein Apfel
Ein erlaubtes lokales Lebensmittel wird angeboten, nicht aufgezwungen.
- Was du dafür sammelst
- Gegenstand 2
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Ein Apfel“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „[PERSON] legt einen Apfel dazu und fragt vorher nach Allergien.“
- Was dieser Moment trägt
- Teilen
Der bekannte Gruß
Beim nächsten Treffen erkennen sich zwei Menschen wieder.
- Was du dafür sammelst
- Originalton
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Der bekannte Gruß“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Beim zweiten Mal klingt Guten Morgen schon anders.“
- Was dieser Moment trägt
- Wiedererkennen
Ein Plan ohne Adresse
Eine neutrale Informationskopie bleibt ohne sensible Daten.
- Was du dafür sammelst
- Gegenstand 3
- So wird der Moment lebendig
- Bei „Ein Plan ohne Adresse“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Dieser Plan zeigt dir [ÖFFENTLICHEN_ORT], nicht unsere privaten Wege.“
- Was dieser Moment trägt
- Vertrauen
[NAME] legt etwas dazu
Die neue Person wählt selbst einen kleinen Gegenstand.
- Was du dafür sammelst
- eigener Beitrag
- So wird der Moment lebendig
- Bei „[NAME] legt etwas dazu“ werden nur Bewegungen aus freigegebenem Material genutzt; Gesichter und Stimmen werden nicht umgedeutet.
- So könnte es erzählt werden
- „Jetzt legst du [DING] hinein – dein erster Beitrag, nicht deine Eintrittskarte.“
- Was dieser Moment trägt
- Beitragen
Beutel geht weiter
Der Beutel wird am hellen Gemeinschaftstisch weitergereicht.
- Was du dafür sammelst
- Schlussbild
- So wird der Moment lebendig
- „Beutel geht weiter“ bleibt ohne erfundenen Ausblick stehen; die persönliche Widmung kommt von den Beteiligten.
- So könnte es erzählt werden
- „Nicht alle Türen öffnen sich. Diese Begegnungen haben es freiwillig getan.“
- Was dieser Moment trägt
- Gemeinschaft
03
Worte, die zu dieser Geschichte passen
Beim zweiten Guten Morgen kennen wir schon unsere Namen, aber noch nicht unsere ganzen Geschichten.
Am Anfang kanntest du hier nur Wege, keine Namen. Ich bin [VORNAME], wenn du meinen Namen im Film verwenden möchtest. Diese Klammer ist für den windigen Hof. Mehr Geschichte braucht sie nicht. [PERSON] legt einen Apfel dazu und fragt vorher nach Allergien. Beim zweiten Mal klingt Guten Morgen schon anders. Dieser Plan zeigt dir [ÖFFENTLICHEN_ORT], nicht unsere privaten Wege. Jetzt legst du [DING] hinein – dein erster Beitrag, nicht deine Eintrittskarte. Nicht alle Türen öffnen sich. Diese Begegnungen haben es freiwillig getan.
04
Ein Stück eurer Geschichte zum Aufbewahren
Dein Geschenk zum Film
Die Erinnerungen aus dem Film werden auch zu einer bleibenden, ausdruckbaren Geschichte. Die gemeinsame Geschichte wird darin persönlich weitererzählt – mit euren Namen, euren Erinnerungen, eigener Widmung und Platz für deine Unterschrift.
Wähle, was du zusammen mit dem Film überreichen möchtest
05
Das bringst du mit
- eigener Stoffbeutel
- freiwillige Nachbarn
- neutrale Alltagsdinge
- Vorname nur mit Freigabe
- freigegebenes Schlussbild
- eigene oder nachweislich lizenzierte Musik
Damit es wirklich persönlich wird
- Welcher gemeinsame Moment darf auf keinen Fall fehlen?
- Wer möchte mit einem Foto, Clip oder eigenen Worten dabei sein?
- Welche Orte, Dinge oder Rituale gehören unverwechselbar zu euch?
- Was ist privat und soll im Film nicht erscheinen?
- Welche Botschaft soll im wichtigsten Moment zu hören sein?
- Mit welchem Bild möchtest du den Film verschenken?


